Allgemein

Buchprojekte

Aktuelle Buchprojekte von Clara Journot:

Buchprojekt Literarisches Schreiben I, Sachbuch:

Literarisches Schreiben ist eine Form der visuellen Kunst, Ausdruck von inneren Bildern und Gestaltung der Sprache. Literarisches Schreiben ist ein immer währender Prozess. Um den eigenen Ausdruck in der Sprache zu finden, braucht es Talent, das Erlernen des Handwerkzeugs des Schreibens und die Entwicklung der kreativen Fähigkeiten.

Clara Journot, seit über 20 Jahren als Autorin, Dozentin und Schreibcoach für wissenschaftliches und literarisches Schreiben tätig, vermittelt die wichtigsten Elemente des literarischen Schreibens und bereichert sie durch praktische Schreibübungen, die passend zu den Beiträgen zur Schreibtheorie konzipiert sind. In diesem 1. Band zum literarischen Schreiben geht es um Inspiration und Kreativität, das Erwecken der schöpferischen Ideen und die Grundlagen des literarischen Schreibens. Damit können kleinere Schreibprojekte, Geschichten, Erzählungen und Episoden gestaltet werden. Darauf aufbauend folgen im 2. Band zum literarischen Schreiben Anregungen zum Konzipieren und Gestalten größerer Schreibprojekte bis hin zum Roman.

Erscheint demnächst im Verlag Twentysix.


Buch vorbestellen:


Buchprojekt Im Grünen Haus, Roman:

Florian und Claudia ziehen Anfang der 2000er-Jahre in das Grüne Haus, um sich ihren Traum vom Wohnen und Arbeiten in einer beliebten Großstadt zu verwirklichen. Das aufstrebende Viertel zieht auch den ehemaligen Manager Karl an, der auf der Suche nach einer neuen Betätigungsmöglichkeit ist. Paul, der älteste Bewohner, kümmert sich um das Grüne Haus und hängt alten Erinnerungen nach. Gilla ist die Eigentümerin und probiert neue Wege aus, um sich durch Musik, Sprache und Stimme auszudrücken. Und dann ist da noch ein ehemaliger Bewohner, dessen Anwesenheit das Grüne Haus nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Bewohner*innen erleben die Veränderungen und das Nebeneinander von Alt und Neu im Grünen Haus und in ihrem Viertel auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Geschichte über Gentrifizierung, Entfremdung und Sich-wiederfinden.


Rezensionen

Ein kleines aber intensives Buch“

Hanna Scheffler

„Das Grüne Haus strahlte eine schlampige Würde aus.“

Dieses Buch ist über die Bewohner eines Hauses in einem alten Stadtviertel, das sich allmählich zu einer hippen Wohngegend entwickelt. Die Großstadt, in der die Handlung spielt, lässt sich schnell als Düsseldorf identifizieren. Eine Stadt, die mehr Schein als Sein ist. Und so ist auch das Grüne Haus nicht grün, sondern hat eine unidentifizierbare Farbe. Die Bewohner sind ganz unterschiedlich in Alter und Herkunft und durch das Grüne Haus erfahren wir ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse.

Der junge Fotograf Florian zieht ins Grüne Haus, weil er sich den Traum vom Wohnen und Arbeiten verwirklichen will, seine Freundin Claudia will als Juristin Karriere machen. Eine Kombination, die nicht gutgehen kann. Der Manager Karl hat gerade ein Burnout hinter sich und flüchtet in eine esoterische Lebensphase, um dann doch wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Gilla ist eine Frau mittleren Alters und ist auf der Suche nach Aktivitäten und Menschen, die ihr Leben ausfüllen, und entdeckt, dass die einfachen Dinge wichtig sind. Und schließlich der Rentner Paul, der seinem ehemaligen Freund und Nachbarn Johannes nachtrauert.

Ich konnte mich nicht mit allen Figuren gleich gut anfreunden oder gar identifizieren. Aber ich fand es sehr interessant, die verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und zu erfahren, was sich hinter den Mauern eines Altbaus abspielt. Manche Dinge werden nur angedeutet, andere wiederum sehr ausführlich und detailliert geschildert. Aber es bleibt immer genug Raum, um sich als Leser eigene Gedanken und Vorstellungen zu machen.

Ein kleines, aber intensives Buch.